07/08/2026 0 Kommentare
Ausstellungseröffnung Kraniche für den Frieden und Gespräch Zeichen der Hoffnun
Ausstellungseröffnung Kraniche für den Frieden und Gespräch Zeichen der Hoffnun

Gesprächsabend mit der Autorin Yevgenia Belorusets | Ausstellung „Kraniche für den Frieden“.
Donnerstag, 13. August, um 18 Uhr | Kapelle der Versöhnung
65 Jahre zurück richten sich am Gedenktag des 13. August die Blicke auf die Ereignisse rund um den Bau der Berliner Mauer, im August 1961. Ein stadtweites Programm widmet sich diesem einschneidenden Datum in der Geschichte unseres Landes.
Am Abend vom Donnerstag, dem 13. August, um 18 Uhr, wird in der Kapelle der Versöhnung die Ausstellung „Kraniche für den Frieden“ eröffnet. In einem Gemeindeprojekt unter der Leitung von Vikarin Ronja Angermann waren im vergangenen Sommer über 1.000 Origami-Kraniche gefaltet worden. Touristen an der Kapelle ebenso wie Menschen in den Gruppen und Projekten der Kirchengemeinde am Gesundbrunnen haben sich daran beteiligt. Die Kraniche konnten von den internationalen Besuchern des Erinnerungsortes mit nach Hause genommen werden. Hunderte Menschen kamen der Bitte nach, an die Kapelle ein Foto zurückzusenden vom neuen „Rastplatz“ des Kranichs. So kamen aus allen Kontinenten der Erde Kranich-Fotos, oft verbunden mit persönlichen Grüßen, zurück. Einige fanden Aufnahme in die Ausstellung „Kraniche für den Frieden. Vom Wedding in die Welt“ (vgl. Landkarte im Anhang). Diese Ausstellung wird vom Abend des 13. August bis zum 10. September im Wandelgang der Kapelle zu sehen sein (zum Projekt vgl. https://kapelle-versoehnung.de/kraniche-fuer-den-frieden-2/).
Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir in der Kapelle um 18 Uhr ein zu einem Gespräch über FriedensZeichen, mit der ukrainischen Foto-Journalistin und Autorin Yevgenia Belorusets (vgl. Porträt-Foto). Die in Kiew und Berlin lebende politische Künstlerin beschäftigt sich in ihrem Wirken mit den Auswirkungen heutiger gewaltsamer Konflikte, Vertreibungen und Grenzziehungen. Besonderes Augenmerk legt sie in ihrem literarischen und journalistischen Arbeiten auf den bedrohten Alltag der Bevölkerung in den Kriegsgebieten in der Ukraine, seit Russland vor mehr als vier Jahren die Ukraine überfallen hat. Das Gespräch von Ronja Angermann und Thomas Jeutner mit Yevgenia Belorusets am 13. August widmet sich der Frage nach FriedensZeichen in Gesellschaft, Kunst und Politik, die auch heutige Mauern und Grenzen überwinden helfen.
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